Kleines COLLIE-IN-NOT-Tagebuch


12. Oktober 2017: Durch den Orkan „Xavier“ sind einige unserer Zaunelemente zerstört worden. Mehrere Jahre sind wir von größeren Schäden verschont geblieben, aber dieses Mal hat es uns wieder mal erwischt. Wir warten auf ein Angebot einer Gartenbaufirma, aber das wird noch etwas dauern, es gibt eine Menge zu tun in Norddeutschland! Unsere Bäume haben sich aber gut gehalten, nur ein älterer Holunderstamm sucht jetzt Halt im Kirschbaum.

    Zwischen unseren Sheltiebuben Lukki und Gorden wird das Klima immer frostiger. Gordens wachsendes Selbstbewusstsein hat leider nicht nur positive Auswirkungen. Wir müssen sehr genau aufpassen, dass er sich nicht bei der kleinsten Stresssituation auf den körperlich unterlegenen Lukki stürzt. Der Prinz hat die Faxen längst dicke, er zeigt immer deutlicher, dass er diesen „Konkurrenten“ mindestens bis auf den Mond wünscht! Es wäre für alle unsere Vierbeiner gut, wenn Gorden bald in sein neues Zuhause umziehen könnte.


4. Oktober 2017: Einige Familien von CiN-Schützlingen haben ihre Lieblinge auf den beiden Diashows, die wir veröffentlicht haben, vermisst, deshalb hat Wilfried sich noch einmal an die Arbeit gemacht und eine Menge weitere Fotos zusammengestellt. Die Qualität der Aufnahmen aus der „vordigitalen“ Zeit war leider oft zu schlecht, um sie zu verarbeiten. Trotzdem: Viel Vergnügen beim Anschauen! Unter dem Datum vom 10. August sind die Alben 1 und 2 zu finden.

                                                                                                                           Album 3


30. September 2017: Am vergangenen Wochenende ging es Daisy plötzlich wieder ziemlich schlecht. Bei einer ersten Untersuchung zeigten sich beängstigend erhöhte Nierenwerte. Mit der Diät hat sie zum Glück überhaupt keine Probleme! Die kleine Fressmaschine atmet alles ein, was nur irgendwie nach Futter riecht. In den letzten Tagen hat sich das Zwergerl wieder erholt, wir dürfen also hoffen, dass Klein-Daisy sich noch nicht verabschieden will.

    Große Sorgen macht auch unsere Vicky. Sie musste wegen des gleichen Tumors im Kiefer operiert werden wie im vorigen Jahr Püppi. Vickys Cauda Equina und die Arthrosen belasten das alte Mädchen eigentlich  schon genug. Wir wünschen und hoffen so sehr, dass die Operation das betroffene Gewebe vollständig entfernen konnte und Vicky noch eine schöne Zeit bei Eva und Wolf verleben wird.


19. September 2017: Seit dem letzten Tagebucheintrag hat sich viel ereignet. Lange Zeit konnten wir den plötzlichen Tod von Yoki am 26. August nicht verarbeiten. Die süße Maus hatte alle Herzen erobert. Mit ihren Behinderungen konnten wir gut umgehen, und wir hatten so sehr darauf gehofft, dass sie noch viele Jahre bei uns leben würde. Idealerweise wäre natürlich ein eigenes Zuhause noch viel schöner für sie gewesen. Sie bekam diese Chance nicht, sie war das erschütternde Opfer einer gewissenlos-dummen Vermehrung!

    Für Bonzo ging die Zeit bei CiN viel schneller vorbei als gedacht. Der Bub hatte sich so positiv entwickelt, dass wir ihn bedenkenlos zu erfahrenen Colliefreunden nach Schleswig-Holstein vermitteln konnten. Er muss zwar noch einiges lernen, aber die Berichte seiner Menschen klingen nur erfreulich, er macht immer weiter Fortschritte.

    Paula, das Beinahedouble von Luna, hat ihr Zuhause gewissermaßen als neues Mitglied beim Animal Team gefunden. Sie kann die Arbeitsstunden mit dem Frauchen im Büro verbringen und sich nach und nach mit den übrigen Vierbeinern anfreunden. Bisher läuft alles bestens, die ersten Fotos und Videos haben wir schon bewundert! Paula macht einen sehr zufriedenen Eindruck.

    Bei dem Münchener Kindl Daisy macht sich das hohe Alter immer stärker bemerkbar. Die Hoffnung, dass sie noch stubenrein werden könnte, haben wir längst aufgegeben. Sie schläft jetzt sehr viel, aber sobald sie aufwacht, muss jemand von uns sie sofort schnappen und auf die Wiese bringen. Verpassen wir den Augenblick, ist der nächste Teppich oder das Sofa nass. Richtig giftig wird die kleine Maus, wenn es geregnet hat und sie soll abgetrocknet werden. Das Handtuch hasst sie, und sie würde es am liebsten in Stücke reißen - oder dem Menschen, der ihr so etwas Böses antut, kräftig in die Hand beißen!!

    Einen Tag vor Bonzos Auszug übernahmen wir einen völlig verängstigten Sheltiebuben, der tagelang nur auf der Flucht vor uns Menschen war. Sobald sich eine Tür öffnete, raste er in Panik hindurch, egal in welche Richtung. Jede schnell Bewegung erzeugte Panik, wir hatten lange nicht mehr so ein armes Hascherl bei uns. Ganz anders verhielt er sich bei den Hunden, mit ihnen nahm er sofort Kontakt auf, ließ sich von Paula ziemlich schnell zum Spielen ermutigen. Lukki sah von Anfang an keine „Gefahr“ in dem fremden Rüden, er nahm ihn freundlich-souverän in unser kleines Rudel auf. Inzwischen merkt man eine deutliche Verbesserung bei Gorden, er kann meistens entspannt liegen bleiben, wenn man an ihm vorbei geht - ein enormer Fortschritt! Geschmust wird auch schon ausgiebig, aber nur, wenn alles ruhig ist. Wir haben große Hoffnung, dass er in absehbarer Zeit ein weitgehend normaler Sheltie wird.


20. August 2017: Übers Wochenende war einiges los bei CiN. Bibi und Fritz aus Wien, die innerhalb weniger Monate ihre beiden Schätze Daike und Benny verloren hatten, waren mit ihrer Colliedame Meggie angereist. Geplant war eine Zusammenführung von Meggie mit Rémy, aber das ging gründlich daneben. Trotz seines Alters von elf Jahren war Rémy so extrem triebig, dass wir ihn nur mit Mühe von Meggie abbringen konnten. Mehrere Versuche brachten keine Entspannung, morgen wird Meggie erst einmal ohne Kumpel nach Hause fahren.

    Auch Bonzo bekam heute Besuch, und dieses Kennenlernen verlief sehr hoffnungsvoll. Also wird Bonzo demnächst wohl weit in den Norden umziehen. Er wird sein neues Zuhause als Prinz ohne Konkurrenz genießen können.

    Seit Donnerstag lebt die fünfjährige Colliedame Paula bei uns, deren Frauchen sich wegen einer schweren Erkrankung von ihrem Schatz trennen musste. Die ersten Fotos sind in Bearbeitung, in den nächsten Tagen kann Paula auf ihrer Seite bewundert werden!

    

10. August 2017: Kaum zu glauben, aber heute besteht „Collie in Not“ schon seit genau 20 Jahren! Die folgenden Fotoalben sollen einen kleinen Überblick über unsere vermittelten Schützlinge geben. Die Zeit hat nicht gereicht, die Bilder aller Ehemaligen zu bearbeiten, vielleicht lässt sich das noch in diesem Jahr nachholen. Ein neues Album wird dann wieder auf dieser Seite veröffentlicht.

                                                                                               Album 1                                 Album 2


6. August 2017: Heute haben unsere beiden ältesten Schätzchen Geburtstag. 15 Jahre werden die Süßen alt, True noch in Bestform, Vicky mit einigen Gesundheitseinschränkungen. Sie ist eine eifrige Besucherin der Tierärztin! Bleibt noch eine Weile auf dieser Erde, Vicky und True, Ihr könnt gerne den Rekord von Ömi Lassie brechen, die fast 19 Jahre alt geworden war.

    Unsere beiden Neuen, Bonzo und Rémy, haben sich sehr schnell eingelebt. Bei Bonzo ist die Fellpflege noch etwas schwierig, er mag Kamm und Bürste nicht und zeigt das manchmal auch. Rémy dagegen genießt es, wenn man an ihm herum zupft. Wegen seiner krustigen, entzüdeten Haut auf dem Rücken ist allerdings vorläufig mehr streicheln als bürsten angesagt. Kommende Woche haben die zwei Herren ihren ersten Tierarztbesuch vor sich.


31. Juli 2017: Das Wochenende hat uns doppelten Zuwachs gebracht. Der siebenjährige Collierüde Bonzo ist nach einem Beißvorfall ins Tierheim Mainz gebracht worden, wobei dieser „Biss“ möglicherweise selbst verschuldet war, da die Besitzerin sich in eine Keilerei zwischen ihren beiden Rüden eingemischt hatte.

    Aus einem französischen Tierheim  ist Rémy zu uns gekommen. Der Colliemixrüde ist völlig abgemagert, seine Haut ist krustig entzündet, er wird eine ganze Weile brauchen, um sich zu erholen. Weitere Infos gibt es demnächst.


7. Juli 2017: Seit dem elften Mai, an dem die 16-jährige Pudeline Daisy aus München bei uns eingezogen ist, haben sich unsere Tage grundlegend verändert. In den ersten Wochen sind wir fast verzweifelt, da Daisy prinzipiell sämtliche „Geschäfte“ nur auf unseren Teppichen, manchmal auch im Bettchen, erledigte. Irgendwann haben wir gelernt, mit der sehr Nerven strapazierenden Situation umzugehen. Im maximalen Abstand von zwei Stunden schnappt sich jemand die halbe Portion, geht mit ihr auf die Wiese und wartet, wartet, wartet….. Wenn’s klappt, großes Hallo, wenn nicht, zurück ins Haus und nach ein paar Minuten das gleiche Spiel!! Viel Geduld ist bei Daisy angesagt.

    Für Yoki gab es die nächste Gelegenheit zu zeigen, dass sie sehr wohl in der Lage ist, mit Artgenossen, auch weiblichen, völlig „normal“ umzugehen. Clemens und Christiane waren mit Tarja und Gondor für ein verlängertes Wochenende zu Besuch hier. Da gab es viel Gaudi für Yoki, denn in Tarja hatte sie eine lauf- und spielfreudige Partnerin, die ihr im Tempo ohne weiteres gewachsen war. Abends war unsere wilde Yoki platt! Vielleicht besucht uns und Yoki ja bald wieder ein netter Vierbeiner in Ostfriesland.


2. Juni 2017: Die Fortschritte, die Yoki gemacht hat, konnten in dieser Woche beim Besuch von Annette und Wilfried auf Fotos und einem Video dokumentiert werden. Dass sie ein ganz toller Aussie ist, war in der ersten Zeit bei uns nur  ansatzweise zu erkennen, inzwischen sehen wir, dass sich die Geduld gelohnt hat. Auf der neuen Yoki-Seite gibt es ausführliche Infos und natürlich die „Beweisfotos“ dazu!


9. Mai 2017: Wir sind von einem Tierschutzverein um Hilfe gebeten worden für einen zehnjährigen Collierüden, der ganz dringend eine erfahrene End- oder Pflegestelle braucht. Sammy hat sein Herrchen angeblich grundlos gebissen und muss jetzt schnellstens weg! Es ist zu befürchten, dass ihm nicht viel Zeit gegeben wird.

    Die „wilde“ Yoki ist schon längst nicht mehr so wild wie in den ersten Wochen, nachdem sie zu uns gekommen war. Wenn sie genügend ausgelastet ist, kann sie ganz brav auf der Couch liegen und ihren Menschen bei der Arbeit zuschauen. Aufgrund ihres Verhaltens in verschiedenen Situationen kann man davon augehen, dass sie tatsächlich nicht komplett taub ist. Und dass sie noch sehr gut sehen kann, hat sie schon oft genug gezeigt! Ganze sechs Monate ist die Süße schon bei uns, und bisher hat sich noch niemand ernsthaft für sie interessiert - unbegreiflich!!

    Für unsere im vergangegen August verstorbene Püppi gibt es jetzt ebenfalls eine Rosengarten-Sterne-Seite. Da es die Möglichkeit auch für eine nachträgliche Gedenkseite gibt, habe ich sie natürlich gerne genutzt.

    

29. April 2017: Wir möchten uns für die vielen mitfühlenden Zuschriften und Einträge zum Tod von Roxy und jetzt auch von Ina bedanken. Ina hat inzwischen auch eine Rosengarte-Sterne-Seite, wo es schon einige liebevolle Einträge gibt.

    Es ist  im Moment fast unerträglich ruhig in der „Villa Collie & Co.“, wäre da nicht die wirbelige Yoki, die wenigstens zeitweise den Schmerz über die Verluste in den Hintergrund rücken lässt. Lukki geht es auch nicht gut damit, dass er auf seine Ina nicht mehr aufpassen kann. Die Verbindung zwischen der beiden Shelties war offenbar in den letzten Monaten viel enger geworden. Ein bisschen Ablenkung bringen Lukki die Besucher, deren Hunde ihre „Spuren“ auf unserem Grundstück hinterlassen und bei unserem Lukki die Lebensgeister mächtig aufwecken. Der Kleine wird dann ein ganz Großer!


16. April 2017: Die Osterurlaubswoche mit unseren Schweizer Freundinnen Barbara und Andrea und mit Jenny (ehemaliges CiN-Sorgenkind), Sahron und Superlabi Bosco ist viel zu schnell vergangen. Yoki stand tagelang das Grinsen im Gesicht, endlich war jemand da, der ihrem Temperament gewachsen war und der sich viel mit ihr beschäftigte. Bosco hatte dabei die Rolle des „Erziehers“ übernommen, und man glaubt es kaum, Yoki lernte Hundemanieren! True fand die vielen Streicheleinheiten auch sehr angenehm, nur wenn Kamm und Bürste im Spiel waren, wurde er schon mal ein bisschen ungnädig. Schade, dass es wieder ein Jahr bis zum nächsten Urlaub dauern wird!

    Unser krankes Inamädchen macht uns seit zwei Tagen sehr große Sorgen. Ihr Zustand hat sich rasant verschlechtert. Vor einer knappen Woche erst wurde sie komplett durchgecheckt, dabei wurde nichts Dramatisches gefunden. Wir hoffen so sehr, dass sie sich wieder aufrappelt und mit ihren Hundefreunden ihre Runden dreht!


3. April 2017: Es tut noch immer sehr weh, dass Roxy nicht mehr da ist. Immer wieder gibt es Momente, in denen ich glaube, sein Schnaufen und Taspsen zu hören, seine dicke Schnute an meiner Hand zu spüren, aber dann kommt das schmerzhafte Bewusstsein, dass er einfach nicht mehr bei uns ist. Er hat jetzt eine eigene Sternenseite beim Rosengarten, wir würden uns freuen, wenn für Roxy viele Rosen von Hundefreunden abgelegt würden. Er hat es verdient!

    Das Flippimädchen Yoki hat die Kastration glücklich überstanden. Wir hatten ziemliche Bauchschmerzen wegen des Narkosezwischenfalls bei der Blasenpunktion, aber zum Glück lief dieses Mal alles perfekt. Den Superbody trug sie, als wäre er an ihrem Körper angewachsen, es gab keine Versuche zu knabbern oder zu kratzen. Heute musste sie zur Kontrolluntersuchung, und zur allgemeinen Überraschung war sie weitaus ruhiger und leichter zu halten als bisher. Vielleicht wird sie doch noch ein „normaler“ Aussie!!   


19. März 2017: Roxy ist nicht mehr bei uns. Innerhalb weniger Tage verschlechterte sich sein Zustand dramatisch. In der Nacht von Freitag zu Samstag mussten wir ihn gehen lassen, jeder weitere Tag wäre eine Qual für ihn geworden. Etwas mehr als fünf Monate war er bei uns, zeigte uns die wunderbaren Seiten des Rottweilers, weshalb wir ihn zum „Breitmaulcollie“ erklärten. Er brachte uns oft zum Lachen, sein Tod hat eine große, schmerzhafte Lücke gerissen.


14. März 2017: Das Wochenende war wirklich ereignisreich. Susannes Yoki-Test fiel sehr positiv aus. Das Mädel möchte lernen, lernen, lernen, was wir ihr hier bei uns nicht ausreichend bieten können. Da sie mit Begeisterung auf aktive, spielfreudige Artgenossen reagiert, wünschen wir ihr so sehr, dass sie bald zu einer geeigenten Familie mit passendem Vierbeiner umziehen kann.

    Für Roxy hatte ein unbeabsichtigtes Zusammentreffen mit Yoki schmerzhafte Folgen! Er muss aus dem Gleichgewicht geraten sein und sich dabei die Vorderpfote verletzt haben. Eine Kralle stand fast im rechten Winkel ab und blutete, so dass Roxy einen kleinen Eingriff in der Tierklinik über sich ergehen lassen musste. Er war so tapfer, brauchte keine Narkose, sondern ließ sich in Susannes Armen prustend aber friedlich behandeln. Er ist einfach ein Superrotti!


9. März 2017: Die letzten Tage haben wieder schlimme Nachrichten gebracht. Bei dem achtjährigen Paddy, dem über alles geliebten Colliebuben von Magdalena und Christian, wurde Lymphdrüsenkrebs diagnostiziert. Paddys Freundin Clio muss gespürt haben, dass ihre Menschen durch etwas Schreckliches belastet sind und hat kurzfristig mit Durchfall und Erbrechen reagiert. Aber das war noch nicht das Ende des Schreckens. Heute wurde bei Vicky ein inoperabler Milztumor entdeckt, außerdem besteht der Verdacht, dass ihre Rückenprobleme durch das Cauda Equina Syndrom verursacht werden. Für Eva und Wolf ist es eine große Belastung, nach so kurzer Zeit schon wieder ein schwer krankes Colliemädchen zu haben. Die Erinnerung an Sunny ist noch viel zu frisch. Wir alle können nur versuchen, unseren Schätzchen eine möglichst lange lebenswerte Zeit zu schenken.

    Das Wochenende wird den CiN-Schützlingen endlich wieder richtig tolle Abwechslung bringen. Julia, Susanne und Siggi haben sich für einen Kurzbesuch angemeldet - leider nur zwei Tage. Yoki wird wohl am meisten Spaß haben, denn Peaches wird eine ebenbürtige Spielpartnerin sein, schnell, quirlig, unermüdlich.

"News" von den Sorgen und - manchmal - Freuden des Tierschutzalltags!