SANTOS Teil 2
Hallo Familie Koopmann,
vor 3,5 Jahren ist durch Ihre Vermittlung unser Santos (ehem. KING) zu uns gekommen. Er war aus einer Tötungsstation auf Gran Canaria von Ihnen gerettet worden. Mittlerweile hat er sich sehr gut bei uns eingelebt und wir möchten ihn trotz all seiner Macken nicht mehr missen. Seine ausgeprägte Fresswut und seine Angst verhungern zu müssen hat er endgültig abgelegt. Der Fressnapf unserer kleinen Sunny ist „fast“ sicher vor ihm - wenn er keinen Hunger mehr hat oder wenn die Kleine in der Nähe ist oder.....
Wenn er nicht nach ihrer Nase tanzt, wird er einfach in die Flanke gebissen. Wir haben jedoch den Verdacht, dass er die Bisse gar nicht merkt, weil er so eine dichte Wolle hat. Jedenfalls merkt man ihm überhaupt nicht an, dass er sich vom beißenden kleinen Hund gestört fühlt, denn er reagiert überaus „cool“.
Die Sache mit dem „bösen“ Striegel haben wir auch fast im Griff. Anfangs war es ein Kampf unseren Santos zu kämmen. Mittlerweile lässt er die blöde Kämmerei relativ gelassen über sich ergehen.
Das Autofahren hat er immer noch nicht sehr gern - anfangs bellt er minutenlang das ganze Auto zusammen, später dann nur noch alles, was sich außerhalb des Autos bewegt. Wir führen dies auf seinen ausgesprochenen Beschützerinstinkt zurück. Kinderstimmen und kleine Kinder in Natura mag er auch nicht, was für uns aber nicht so schlimm ist, da in unserem Bekannten- und Freundeskreis keine kleinen Kinder mehr sind.
Mit unserer kleinen Hündin Sunny, die anfangs sehr ängstlich und panisch war, hat er sich recht gut arrangiert. Die Beiden verbindet zwar nicht die große Liebe, aber wenn einer mal nicht da ist, wird er von dem anderen doch stark vermisst. Außerdem kann man ja manchmal über zwei Fressnäpfe verfügen, s. o.
Das Lieblingsspielzeug von Santos ist seine „Blume“. Das ist ein Wassersprenger in Blütenform, der wahllos das Wasser in der Gegend versprengt. Santos tobt so lange um das Wasser herum, bis er fix und fertig ist (dazu schicke ich ein Foto mit).
Er ist der erste „Wassercollie“, den wir kennen.
Er wagt sich sogar bis zum Bauch in den Rhein hinein.
Unsere beiden Fell-Lieblinge sind schon ein wundersames Gespann, das unseren Haushalt überaus belebt. Sie sind beide außerordentlich sensibel und fürchterlich liebebedürftig. Für kein Geld auf der Welt könnten wir uns vorstellen, die beiden nicht bei uns zu haben. Wir freuen uns, dass Sie uns zu unserem Santos verholfen haben.
Mit freundlichen Grüßen, Sibylle und Manfred Kraus