MANDY
Liebe Familie Koopmann,
ich hoffe, die Sendung „Tiere suchen ein Zuhause" war wieder ein großer Erfolg, sie wird auch sicher viel Arbeit mit sich gebracht haben.
Sieht man sich die Bilder der armen Schäferhunde an, versteht man nicht, dass Behörden in solchen Fällen nicht besser durchgreifen. Es gibt leider zu viele Lücken im Tierschutzgesetz.
Wir konnten uns früher nie vorstellen, wie lange ein Hund braucht, um wieder Vertrauen zu fassen bezw. aufzublühen. Doch jetzt haben wir das bei Mandy erleben müssen.
Mandy ist wirklich ein Bild von einem Hund geworden. Unsere Tierärztin ist hellauf begeistert von ihr. Bei Birko hat Mandy längst das Kommando übernommen. Sie liebt unsere Bank so sehr, dass wir oft keinen Platz mehr darauf haben, weil die beiden Hunde sich genüsslich ausgebreitet haben.
Wir haben mit Mandy geduldig gearbeitet. „Platz" und „bei Fuß" beherrscht sie ganz gut - wenn sie es will! Über Leckerchen lässt sie sich aber gut motivieren. Sprechen wir etwas zu laut oder bewegen uns falsch, fängt sie immer noch an zu fiepen und legt sich auf den Rücken, wie am Anfang, als sie zu uns kam. Auch Streicheleinheiten mag sie nur dosiert, es wird ihr schnell zu viel. Kann sie eine Situation nicht einschätzen, zieht sie ihre Ohren ein und steht da wie ein verletztes Tier.
Spazierengehen und im Garten toben gefällt ihr am besten. Sie spielt jetzt sogar wilder als Birko. Auch ihr Jagdinstinkt ist sehr ausgeprägt, und mit Birko zusammen bildet sie ein gefährliches Duo, das ständig unsere Aufmerksamkeit fordert. Aber wir sind rundum glücklich mit unseren beiden Powerpaketen, sie halten uns auf Trab.  
Wir wünschen Ihnen vor allem Gesundheit, um weiter die dringend notwendige Arbeit im Tierschutz leisten zu können.
Familie B.